Die Evangelische Jugend im Dekanat Fürth steht für Frieden und Freiheit

Stellungnahme zum Krieg in der Ukraine und Einsetzen eines Arbeitskreises

Auch der Dekanatsjugendkonvent hat sich mit dem Krieg in der Ukraine beschäftigt. Hierzu gab es Anträge vom Leitenden Kreis. Nach langer inhaltlich starker Diskussion hier nun die beschlossene Stellungnahme zum Krieg in der Ukraine und dem daraus folgenden Antrag u.a. zu Weiterarbeit in einem Arbeitskreis.

Beide sind beim Dekanatsjugendkonvent vom 1.-3. April 2022 von der Vollversammlung einstimmig beschlossen worden.

Stellungnahme zum Krieg in der Ukraine: Die Evangelische Jugend im Dekanat Fürth steht für Frieden und Freiheit

Die Fassungslosigkeit und Bestürzung über die aktuelle Entwicklung in der Ukraine ist groß, die Angst vor einer massiven Ausbreitung des Krieges über die Ukraine hinaus beschäftigt Kinder, Jugendliche und Mitarbeitende. Seit jeher steht die Evangelische Jugend für Frieden, Toleranz und Menschenfreundlichkeit ein, dies bekräftigt sie nun erneut und deutlich: Stopp sofort den Krieg in der Ukraine!

Als Evangelische Jugend im Dekanat Fürth stehen wir solidarisch insbesondere zu den Menschen in der Ukraine, aber auch zu allen, die durch den Krieg in der Ukraine Leid erfahren, egal welcher Nationalität.

Wir sehen unsere Aufgabe unter anderem darin, Kindern und Jugendlichen im Dekanat, heimischen sowie geflüchteten, eine Anlaufstelle zu bieten um sich über die Entwicklungen, sowie Ängste und Sorgen diesbezüglich in einem sicheren Rahmen austauschen zu können.

Krieg in der Ukraine: Die Evangelische Jugend im Dekanat Fürth setzt sich für Engagement mit Flüchtlingen ein

Entsprechend der beiliegenden Stellungnahme beschließt die Vollversammlung einen Arbeitskreis, der sich mit Möglichkeiten für Engagement im Zusammenhang mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen auseinandersetzt.

Der Konvent beschließt weiterhin, diese Information in die Gemeinden zu tragen und Interessierte an die Evangelische Jugend im Dekanat Fürth weiterzuverweisen (info@ej-fuerth.de).

Im Zentrum davon stehen vor allem verunsicherte Kinder und Jugendliche, die Angst vor Auswirkungen oder einer Ausweitung des Krieges haben. Es sollen Angebote geschaffen werden, in denen sich über Sorgen und Nöte ausgetauscht, aber ein konstruktiver gesellschaftspolitischer Dialog geführt werden kann.

Des Weiteren sollen konkrete Unterstützungsmöglichkeiten sowie ein Austausch mit anderen hilfsbereiten Menschen/ Organisationen gesucht werden.

Dabei soll ein Augenmerk auf die folgenden Punkte geworfen werden:

– Vernetzung und Austausch mit vorhandenen Strukturen im Dekanat, der Evang. Jugend in Bayern sowie der Stadt bzw. dem Landkreis

– Weitertragen von den gewonnenen Erkenntnissen in die Ortsgemeinden

– Befähigung von Kindern, Jugendlichen sowie Mitarbeitenden zur kritischen Auseinandersetzung mit dem Krieg in der Ukraine